EINTRITT. Ein SCHRITT

Sie tragen sich mit dem Gedanken, in die evangelische Kirche einzutreten?

Es gibt viele gute Gründe, diesen Schritt zu tun. Vielleicht haben Sie entdeckt, dass Glaubensfragen für Sie wichtiger werden. Vielleicht suchen Sie neue Formen der Spiritualität. Vielleicht wollen Sie ihr Kind taufen lassen oder Sie wollen Patin oder Pate werden. Vielleicht möchten Sie kirchlich heiraten. Vielleicht wollen Sie die Konfession wechseln oder Ihren Glauben auffrischen und neu beleben? Vielleicht wollen Sie einfach nur dazu gehören zur evangelischen Kirche.

Was auch immer Sie bewegt: unsere Türen stehen offen für Sie. Wir nehmen uns gerne Zeit, diesen Schritt mit Ihnen zu gehen.

Häufig gestellte Fragen

Christlicher Glaube will im Alltag und in Gemeinschaft gelebt und gestaltet sein. Die evangelische Kirche mit ihren Gemeinden und Einrichtungen ist ein Ort gemeinsam und lebendig gelebten Glaubens. Wir laden Sie herzlich ein.

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Kircheneintritt:

An wen muss ich mich wenden, wenn ich in die evangelische Kirche eintreten will?

Vereinbaren Sie mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer an Ihrem Wohnort einen Termin zum Kircheneintritt (in Elchingen Tel. 0731-264210). Sie können sich aber auch an eine andere Pfarrerin oder einen anderen Pfarrer Ihres Vertrauens wenden oder an die nächste Kircheneintrittsstelle (siehe letzte Seite).

Welche Unterlagen benötige ich?

Zum Wiedereintritt bringen Sie bitte Ihre Taufurkunde (oder Konfirmationsurkunde), Ihre Austrittsbescheinigung und Ihren Personalausweis mit.

Was ist, wenn ich noch nicht getauft bin?

Voraussetzung für die Aufnahme in die evangelische Kirche ist die Taufe. Wenn Sie noch nicht getauft sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer Ortspfarrerin, Ihrem Ortspfarrer oder der nächsten Kircheneintrittsstelle auf. Dort können Sie klären, wie eine geeignete Vorbereitung auf die Taufe aussehen kann. Viele Gemeinden und die Kircheneintrittsstellen bieten dazu regelmäßig oder gelegentlich Taufvorbereitungs- und Glaubenskurse an. Die Taufe geschieht in einem Gottesdienst.

Und wenn ich bislang einer anderen christlichen Konfession angehört habe?

In die evangelische Kirche können Sie nur eintreten, wenn Sie zuvor den Austritt aus der anderen Konfession erklärt haben. Der Austritt erfolgt in der Regel beim Standesamt.

Wie verläuft ein Kircheneintritt?

In einem Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer können Sie alles ansprechen, was Sie über Kirche und Gemeinde, über Glaubens- oder Lebensfragen wissen wollen oder was Sie bewegt. Sie können über die Gründe zum Austritt ebenso sprechen wie über die Motivation zum Eintritt. Das Eintrittsgespräch fällt unter die Schweigepflicht der Pfarrerin oder des Pfarrers. Mit Ihrer Unterschrift auf dem Eintrittsformular wird der Kircheneintritt gültig.

Wie kann ich meinen Eintritt "begehen"?

Sie sind herzlich eingeladen, Ihren Eintritt mit dem Besuch eines Gottesdienstes in Ihrer neuen Kirchengemeinde zu "besiegeln" und dort auch das Abendmahl mitzufeiern. Weitere Gestaltungselemente können Sie mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer besprechen.

Kann ich auch in eine andere Gemeinde eintreten als in die Kirchengemeinde meines Wohnsitzes?

Ja, das ist möglich. Wenn Sie sich bereits in einer anderen Kirchengemeinde heimisch fühlen, können Sie gerne auch in diese eintreten. Sprechen Sie dies beim Eintrittsgespräch an.

Was kostet der Eintritt in die evangelische Kirche?

Der Eintritt in die evangelische Kirche ist kostenlos. Als Kirchenmitglied sind Sie aber - sofern Sie auch Lohn-, Einkommens- oder Vermögenssteuer bezahlen - kirchensteuerpflichtig.

Kirchensteuer - wozu und wie viel?

Mit Ihren kirchlichen Abgaben, der Kirchensteuer und dem Kirchgeld, tragen Sie dazu bei, dass die evangelische Kirche vielfältige geistliche und diakonische Angebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen machen kann. Die Kirchensteuer beläuft sich in Bayern auf 8% der Lohn- oder Einkommenssteuer. Das ergänzende Kirchgeld wird einmal jährlich direkt von den (Gesamt-) Kirchengemeinden erhoben und unterstützt Projekte und Initiativen vor Ort.

Zwölf gute Gründe, in der Kirche zu sein

Wir nennen zwölf gute Gründe, in der Kirche zu sein: 

  1. Im christlichen Glauben bewahrt die Kirche eine Wahrheit, die Menschen sich nicht selber sagen können. Daraus ergeben sich Maßstäbe für ein verantwortungsbewusstes Leben.
  2. In der Kirche wird die menschliche Sehnsucht nach Segen gehört und beantwortet.
  3. Die Kirche begleitet Menschen von der Geburt bis zum Tod. Das stärkt auf geheimnisvolle Weise.
  4. In der Kirche können Menschen an einer Hoffnung auf Gott teilhaben, die über den Tod hinausreicht.
  5. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Unsere Gesellschaft ist gut beraten, wenn sie solche Orte pflegt.
  6. In der Kirche treten Menschen mit Gebeten und Gottesdiensten für andere ein. Sie tun das auch stellvertretend für die Gesellschaft.
  7. Die kirchlichen Sonn- und Feiertage mit ihren Themen, ihrer Musik und ihrer Atmosphäre prägen das Jahr. Die Kirche setzt sich dafür ein, diese Tage zu erhalten.
  8. In Seelsorge und Beratung der Kirche wird der ganze Mensch ernstgenommen und angenommen.
  9. In Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen der Kirche schaffen viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte ein besonderes, menschliches Klima.
  10. Wer die Kirche unterstützt, übt Solidarität mit den Schwachen und Benachteiligten.
  11. Kirchliche Musik und Kunst sind bis heute prägende Kräfte unserer Kultur.
  12. Wo immer Menschen hinkommen oder hinziehen, treffen sie auch die weltweite christliche Gemeinschaft. Dazu kann jede und jeder beitragen

Quelle: Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, Broschüre "12 Gründe in der Kirche zu sein", Bestellung www.komm-webshop.de

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